Gobi Trip 6 – Kulturelle Revolution vor Auge geführt
- Ongiin Chiid – Bayan Önjüül
- 7. Juli 2011
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 2. Okt. 2020
Heute steht etwas auf dem Programm, das ich sehr mag. Buddhistische Kloster. Aber dieses ist … anders.
Es handelt sich um das berühmte Ongiin Chiid Kloster. Während der kulturellen Revolution der Kommunisten wurde bekanntlich nicht viel von Religion gehalten und alles was damit zu tun hatte zerstört. Auch dieses Kloster. Es ist ein trauriger Anblick, der sich uns auf dieser Hochebene bietet. Was ebenfalls schockiert, ist dass eine grosse Stupa, wachend über das Tal, von beiden Seiten aufgebrochen und ihres wertvollen Inhaltes beraubt wurde. Die Räuber, wohl Russen, wissen nicht mal, von welcher Seite sich besser auf die darin befindenden Schätze zugreifen lässt, also haben sie rational das ganze Ding zerstört. Es ist traurig anzusehen. Trotzdem besteht Hoffnung. Seit die Russen weg sind, scheint sich die Gegend zu erholen. Wie in anderen Klöstern studieren hier inzwischen wieder Kinder, unterrichtet von Mönchen des tibetischen Buddhismus aus der ganzen Welt. Das mitanzusehen macht Freude und zeigt, dass nicht überall alles so schlecht ist.
Den Rest des Tages verbringen wir wieder im Auto. Die Landschaft verändert sich von schwarzen Bergen zu unglaublicher Flachheit, wo wir dann nur noch nach Kompass fahren, weil sogar unser Driver nicht mehr weiss, wo vorne und hinten ist. 360° Panoramaflachheit.
Als wir dann erschöpft unser Tagesziel erreichen, die letzten Etappe bevors zurück nach Ulan Bator geht, sind wir bei einer reizenden Familie zu Gast, die, ihr Tierkinderliebenden, haltet euch fest, fünf Hundebabys haben. Eines fluffiger als das andere. Wie die herumtollen, ach wie *füüüüüüüfff*!!! Am liebsten würde ich eins mit ins Bett nehmen – aber Emma beansprucht den Platz heute für sich :).











































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